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Dienstag, 21. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die dritte Mittagspause

21. Mai - im Bett in unserem Hotel in Mothern

Wie spät war's?
Knapp halb eins

Was gab's?
Was vom Cordon bleu de veau übrig war, eingeklemmt in einer petite baguette, danach abgepackte Waffeln von Lidl

Schon viel gefahren?
Morgens zum Frühstück zum Bäcker, danach in die Ortsmitte und dort entschieden, im Hotel zu verlängern

Wie läuft's denn so?
Es läuft überall rein, unsere Regensachen sind undicht wie der Himmel

Wohin soll's noch gehen?
Zum Abendessen

Wie war's gestern Abend?
Lecker „à l'Agneau“: sechs Schnecken, Froschschenkel provençal, Cordon bleu de veau, Ochsenbäckchen, Crème brulée, Mousse au deux chocolats und diverse Weine auf Anraten von Madame

Und sonst?
Gegen halb vier trocken angekommen. Zufällig kam mit uns der Patron zurück und öffnete uns das Haus. Zehn Minuten später fing es an zu schütten, schüttet immer noch

Montag, 20. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die zweite Mittagspause

20. Mai - auf einer Bank in einem kleinen Park am Wörther Altrhein

Wie spät war's?
Kurz vor halb eins

Was gab's?
Die restlichen mitgebrachten Brote, für jede/n ein Ei und einen halben Apfel

Schon viel gefahren?
Knapp 73 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Das Sitzen ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, der Nacken zickt und morgens war auch ein Knie unzufrieden

Wohin soll's noch gehen?
Mindestens bis Mothern

Wie war's gestern Abend?
Lecker in der „Backstubb“: 2x Salat aus Rindfleisch- und Schwartenmagenstreifen mit tollen Bratkartoffeln. Augustiner hell

Und sonst?
Hoch ambitionierte Frauen bei Philippe-Karl-Gedächtnis-Turnier des RC Hofgut Petersau

Rheindoubsmorvanretour, die erste Mittagspause

19. Mai - auf einer Bank mit Rheinblick in Worms-Herrnsheim
Wie spät war's
Etwa halb eins

Was gab's?
Mitgebrachte Brote, für jede/n ein Ei

Schon viel gefahren?
Knapp 65 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Besser als erwartet, wir waren ja fast drei Wochen ohne Bewegung

Wohin soll's noch gehen?

Besondere Vorkommnisse?
Viele Feste unterwegs – z.B. in Kornsand, deshalb kostete die Fähre nach Nierstein nichts

Samstag, 2. Juni 2018

Stadt, Land, Fluss - 6. Tag: Sonne, Speed und Schluss

Das Frühstück ist gut, wird den vollmundigen Ankündigungen des Hauses aber nicht gerecht. Wir nehmen das einfach so hin, denn wir haben eine andere Sorge: das Wetter.

Die schlechte Vorhersage für heute Nachmittag und morgen für die Gegend um Magdeburg erhärtet sich, wir entscheiden uns dafür, die Reise abzubrechen. Zurück im Zimmer suchen wir die nächste Autovermietung, die Wahl fällt auf Tangermünde. Wir buchen die gleiche Kategorie wie bei der Hinfahrt am letzten Freitag zum etwas günstigeren Preis.

Abschied von Havelberg

Donnerstag, 31. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 5. Tag: Sonne, Schafe, stille Schönheit

Das Frühstück am nächsten Morgen wird problematisch, denn die 27 Teilnehmer der Radfahrer-Gruppe plündern das auf kleine Einheiten, die nacheinander kommen, eingerichtete Buffet wie ein Schwarm Heuschrecken.

Die Servicekräfte und der Koch bemühen sich zwar redlich, werden des Missstands aber nicht Herr. Hier hat einfach die Restaurant-Leitung versagt, die einen solchen Ansturm nicht auf Kosten der anderen Gäste bewältigen, sondern die im Voraus bekannten, höheren Anforderungen durch entsprechende Maßnahmen hätte abfedern müssen.

Wir machen, dass wir zunächst zum ALDI gegenüber (Obacht: neues Ladenkonzept, sieht jetzt aus wie bei Lidl) und dann auf die Piste kommen.

Raus aus der Stadt, rein ins Vergnügen

Mittwoch, 30. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 4. Tag: Sonne, Schafe, Storchennester


Wir stehen immer früher auf, heute um halb sieben. Das Frühstück im EG besteht aus vielen in Plastik abgepackten Grausamkeiten, sehr wenigen Brötchen und sehr guten Rühr- und Spiegeleiern. Der Koch sitzt missmutig an der Theke / Rezeption, eine Kanne mit Kaffee steht auf der Warmhalteplatte, Besteck und Geschirr muss man sich selber holen.

Hier weiß man noch, was mit Selbstbedienung wirklich gemeint ist.

Um halb neun fahren wir schon am Deich, links macht die Gattin das erste Foto des Tages, rechts kehrt der ursprünglich außereuropäische Mitarbeiter (Achtung: N-Wort!) vor dem gepflegten Anwesen im norddeutschen Kolonialstil. Ein geschwätziger Einheimischer kommt von dort hoch auf den Deich: "Und?" "Muss!"

Das erste Bild am Morgen - nicht weit von Hoopte gibt der Himmel schon sein Bestes

Dienstag, 29. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 3. Tag: Sonne, Schafe, Schifffahrtswege

Heute haben wir der Sonne ein Schnippchen geschlagen, sind früher aufgestanden und haben uns nach gutem Frühstück schon um kurz nach acht auf den Weg gemacht.

Das war anfangs wieder etwas umständlich, denn sowohl unser Pfadfinder als auch einige ältere Einheimische waren ganz klar der Ansicht, wir müssten die Stadt über eine Fähre am Hafen verlassen. Wir stellten bei der Suche fest, dass es diese Fähre nicht (mehr) gibt, man aber stattdessen ganz einfach um das Hafenbecken herum fahren und so den Anschlusspunkt erreichen kann.

Was hier fehlt, sind zwei, drei unterforderte Großstadt-Huskies

Montag, 28. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 2. Tag: Sonne, Schafe, Salzkonserven

Um sieben klingelt der Wecker, widerwilliges Aufstehen, Bad, erste Anläufe in Richtung Taschen packen.

Ab acht gibt's Frühstück, wir sind früh vor verschlossener Tür, bezahlen die Nacht und gehen noch ein paar Schritte vors Haus in die Morgenfrische. Das Frühstück ist gut, wir nehmen reichlich. Um kurz nach neun fahren wir in Richtung Hafen und damit raus aus Büsum.

Ständige Begleiter am Deich

Sonntag, 27. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 1. Tag: Sonne, Schafe, Spargelspitzen

Früh raus, ins Familienbad, wir müssen uns beeilen, weil der Schwager zum Sonntag ein Blockseminar hält und um neun in der Uni sein muss. Vorher holt er noch Brötchen, wir packen unsere Restsachen in das mitgebrachte Paket, das die Schwägerin dankenswerter Weise im Lauf der Woche zu Post bringen wird.

Nach überdurchschnittlich emotionalem Frühstück verabschieden wir erst den Schwager und dann uns. Ab 9.20 Uhr läuft die Zeit. Zunächst südwärts in Richtung Oeversee, dann irgendwann westwärts in Richtung Husum. Zwischendurch zelebrieren wir kurz den Ärger, ohne den eine solche Tour bei uns nie auskommt; es geht um Pedale, Schuhe und deren schlechte Verbindung. Vielleicht reicht der eine Ausbruch für die kommenden Tage.

Die ersten Spargel gibt's schon kurz hinter Flensburg

Sonntag, 29. April 2018

Hochzeitsreise 2018 - Überraschung in der Grünen Hölle


22. April 2018 - sieben Uhr morgens wird langsam zur Gewohnheit. Das Frühstück ist großzügig dimensioniert, die Kellnerinnen sind sehr professionell. Wir versorgen den Körper mit dem Nötigsten und sind fast fertig als ER den Saal betritt: Anfang 50, groß gewachsen, adrett gekleidet. Sein „Salve!“ weckt die letzten Unausgeschlafenen, sein gewinnendes Lächeln setzt dem peinlich-berührten Gegrüßten vom Nebentisch zu, sein rechter Arm greift weit aus, um mit dessen rechter Hand den aufrichtig-freundschaftlichen Handschlag zu zelebrieren.

Die Kellnerin fragt, was er trinken möchte, als Mann von Welt bestellt er „einen Maccucino“. Damit sind wir gut gerüstet für alles, was kommen kann; wir gehen.

Sonntagmorgen in Landshut: die Ruhe vor dem Sturm

Viertel nach neun im Sattel, links raus aus der Hotel-Einfahrt, irgendwo wird die Isar schon sein. Beharrliches Geradeausfahren bringt uns direkt zur Isarbrücke, die wir nicht überqueren müssen - der Weg läuft am südlichen Ufer.