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| Das werden wir lange nicht mehr sehen |
Die Nacht war schweißtreibend, und das, obwohl uns die Chefin statt unseres üblichen ein Zimmer mit Klimaanlage reserviert hatte. Um acht stehen wir auf, ich telefoniere erstmal mit der Autovermietung, das wir den geplanten Rückgabetermin nicht werden einhalten können. Der Mann am anderen Ende der Leitung sieht das sehr entspannt und verweist auf den Nachtbriefkasten.
Wir frühstücken im Zimmer, packen zum letzten Mal auf dieser Reise unsere Siebensachen und verabschieden uns von unseren Gastgebern. Der Chef leugnet noch ein bisschen den Klimawandel, die Chefin freut sich auf unseren nächsten Besuch.
Unser Weg führt auf einer angenehmen Schnellstraße in Richtung Speyer, von wo aus wir über die A61 nach Heilbronn, von dort weiter nach Würzburg und schließlich zurück ins Dorf kommen.
Im und ums Haus ist alles in Ordnung, wir hatten eine gute Hüterin. Zuerst machen wir das Auto leer, räumen Käse, Baguettes, Obst und Gemüse weg und stellen die Räder in die Scheune. Das dauert länger, als man denkt.
Danach geht es mit zwei Autos nach Würzburg zu Avis. Das eine stelle ich auf den überdachten Parkplatz, mit dem anderen fahren wir zurück. Bei Rewe kaufen wir unterwegs noch das Nötigste fürs Wochenende.
Wieder zurück, gibt's Kaffee, dann räumen wir weiter aus und auf. Um kurz nach 19.00 Uhr geht's unter die Dusche, um kurz nach 20.00 Uhr sitzen wir in der Ortsmitte, trinken Schörla und essen eine hervorragende Schäufele-Terrine mit Bratkartoffeln.
Nach dem Essenm setzt sich noch ein Pärchen aus Oberschwaben zu uns, wir reden übers Wetter, übers Weinfest, übers Radfahren. Um 22.00 Uhr ist Schluss, wir setzen uns noch eine Weile in den Hof und gehen irgendwann müde schlafen.
Morgen ist wieder Alltag.
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| Heißer Abend auf der Hauptstraße |



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