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Freitag, 24. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die sechste Mittagspause

24. Mai - auf einer Bank im eingezäunten Spielplatz am „Square Docteur Jean Chapuis“ in Baume-les-Dames

Wie spät war's?
Knapp halb eins

Was gab's?
Baguettes von Super U, Schinken und Joghurt von gestern

Schon viel gefahren?
Heute 60 Kilometer, insgesamt rund 500

Wie läuft's denn so?
Schon toll, Chantal

Wohin soll's noch gehen?
Nach Bisanz

Wie war's gestern Abend?
„La Pause Gourmand“ hatte beim fünften Besuch zum fünften Mal Ruhetag – wir lernen es wohl nie kennen. Also landeten wir bei „Le Châtel“, einem Restaurant im EG eines sehr alten Gemäuers, das viele interessante Aspekte vereint: moderne Terrasse, mit Ledersofas bestückte Bibliothek (für den Apéritif oder das Zusammensitzen nach dem Essen) und modern eingerichtetes Rerstaurant. Wir hatten eine Spinattarte, Forellenfilet auf Carmargue-Wildreis-Risotto und Crème brûlée bzw. einen Linsensalat, Saucisse au Comté und eine etwas dünn angelegte Mousse au Chocolat. Dazu drei regionale Weine: Chardonnay Savagnin, Arbois und einen roten Cotes du Jura

Und sonst?
Gestern an drei Stellen des Kanalwegs durchgekommen, an denen man früher mehrere Kilometer Umweg fahren musste. Direkt nach Ankunft ins kleine Hotel-Schwimmbad – sehr hilfreich nach 100 km im Sattel. Heute Bergetappe mit HC in Étouvans und Roche-lès-Clerval

Donnerstag, 23. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die fünfte Mittagspause

23. Mai - auf einer tiefliegenden Bank am Canal du Rhone au Rhin, kurz vor Hagenbach

Wie spät war's?
Viertel vor eins

Was gab's?
Ein Baguette céréale mit zwei Schinken plus je ein Joghurt vom Carrefour Express in Illfurth

Schon viel gefahren?
65 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Gut

Wohin soll's noch gehen?
Nach Mömpelgard

Wie war's gestern Abend?
Im „Deux Clefs“ in Biesheim zwei Mal das Vertreter-Menu: Linsensalat mit Thunfisch vorneweg, dann Hühnerbrust bzw. Saure Nierchen und zum Abschluss Crepes au chocolat. Für zwischendurch hatte ich noch eine sehr gute Assiette des fromages alsaciennes und dazu eine Gewürztraminer-Spätlese bestellt. Beides mundete auch Madame - bis die Rechnung kam. Wir sprachen noch lange darüber ...

Und sonst?
Die Schwangerschaft gewinnt wieder an Normalität, das freut uns, es soll ja kein Problemkind werden. Und unterm Dach tropft es an Therme und Fenstern

Mittwoch, 22. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die vierte Mittagspause

22. Mai - auf einer Bank am Place des Fêtes in Eschau

Wie spät war's?
Kurz nach eins

Was gab's?
Tarte aux tomates et mozzarella von Michaël in Drusenheim, je ein Joghurt von Super U in Gambsheim

Schon viel gefahren?
Knapp 80 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Bisher super, langsam wird‘s warm

Wohin soll's noch gehen?
Entweder Rhinau (20km) oder Biesheim (55km)

Wie war's gestern Abend?
Nochmal lecker „à l'Agneau“: ein Menu mit Ecrevisses, Joues de Boeuf, Carrée au chocolat und eins mit Carpaccio de St. Jacques, frittierten Scampi und Gemüsen, Steak de Thon auf Risotto und Tarte Tatin

Und sonst?
Nach den Milliarden von Kubikmetern Regen steht das Wasser heute links und rechts vom Deichweg etwa einen Meter hoch, hinter dem Roquette-Werk ist der Weg überschwemmt, was uns etwa fünf zusätzliche Kilometer bringt. Strasbourg erfindet sich entlang des Kanals gerade komplett neu, und Madame hat bei der Biopause den Helm aufbehalten!

Dienstag, 21. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die dritte Mittagspause

21. Mai - im Bett in unserem Hotel in Mothern

Wie spät war's?
Knapp halb eins

Was gab's?
Was vom Cordon bleu de veau übrig war, eingeklemmt in einer petite baguette, danach abgepackte Waffeln von Lidl

Schon viel gefahren?
Morgens zum Frühstück zum Bäcker, danach in die Ortsmitte und dort entschieden, im Hotel zu verlängern

Wie läuft's denn so?
Es läuft überall rein, unsere Regensachen sind undicht wie der Himmel

Wohin soll's noch gehen?
Zum Abendessen

Wie war's gestern Abend?
Lecker „à l'Agneau“: sechs Schnecken, Froschschenkel provençal, Cordon bleu de veau, Ochsenbäckchen, Crème brulée, Mousse au deux chocolats und diverse Weine auf Anraten von Madame

Und sonst?
Gegen halb vier trocken angekommen. Zufällig kam mit uns der Patron zurück und öffnete uns das Haus. Zehn Minuten später fing es an zu schütten, schüttet immer noch

Montag, 20. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die zweite Mittagspause

20. Mai - auf einer Bank in einem kleinen Park am Wörther Altrhein

Wie spät war's?
Kurz vor halb eins

Was gab's?
Die restlichen mitgebrachten Brote, für jede/n ein Ei und einen halben Apfel

Schon viel gefahren?
Knapp 73 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Das Sitzen ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, der Nacken zickt und morgens war auch ein Knie unzufrieden

Wohin soll's noch gehen?
Mindestens bis Mothern

Wie war's gestern Abend?
Lecker in der „Backstubb“: 2x Salat aus Rindfleisch- und Schwartenmagenstreifen mit tollen Bratkartoffeln. Augustiner hell

Und sonst?
Hoch ambitionierte Frauen bei Philippe-Karl-Gedächtnis-Turnier des RC Hofgut Petersau

Rheindoubsmorvanretour, die erste Mittagspause

19. Mai - auf einer Bank mit Rheinblick in Worms-Herrnsheim
Wie spät war's
Etwa halb eins

Was gab's?
Mitgebrachte Brote, für jede/n ein Ei

Schon viel gefahren?
Knapp 65 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Besser als erwartet, wir waren ja fast drei Wochen ohne Bewegung

Wohin soll's noch gehen?

Besondere Vorkommnisse?
Viele Feste unterwegs – z.B. in Kornsand, deshalb kostete die Fähre nach Nierstein nichts

Samstag, 2. Juni 2018

Stadt, Land, Fluss - 6. Tag: Sonne, Speed und Schluss

Das Frühstück ist gut, wird den vollmundigen Ankündigungen des Hauses aber nicht gerecht. Wir nehmen das einfach so hin, denn wir haben eine andere Sorge: das Wetter.

Die schlechte Vorhersage für heute Nachmittag und morgen für die Gegend um Magdeburg erhärtet sich, wir entscheiden uns dafür, die Reise abzubrechen. Zurück im Zimmer suchen wir die nächste Autovermietung, die Wahl fällt auf Tangermünde. Wir buchen die gleiche Kategorie wie bei der Hinfahrt am letzten Freitag zum etwas günstigeren Preis.

Abschied von Havelberg

Donnerstag, 31. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 5. Tag: Sonne, Schafe, stille Schönheit

Das Frühstück am nächsten Morgen wird problematisch, denn die 27 Teilnehmer der Radfahrer-Gruppe plündern das auf kleine Einheiten, die nacheinander kommen, eingerichtete Buffet wie ein Schwarm Heuschrecken.

Die Servicekräfte und der Koch bemühen sich zwar redlich, werden des Missstands aber nicht Herr. Hier hat einfach die Restaurant-Leitung versagt, die einen solchen Ansturm nicht auf Kosten der anderen Gäste bewältigen, sondern die im Voraus bekannten, höheren Anforderungen durch entsprechende Maßnahmen hätte abfedern müssen.

Wir machen, dass wir zunächst zum ALDI gegenüber (Obacht: neues Ladenkonzept, sieht jetzt aus wie bei Lidl) und dann auf die Piste kommen.

Raus aus der Stadt, rein ins Vergnügen

Mittwoch, 30. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 4. Tag: Sonne, Schafe, Storchennester


Wir stehen immer früher auf, heute um halb sieben. Das Frühstück im EG besteht aus vielen in Plastik abgepackten Grausamkeiten, sehr wenigen Brötchen und sehr guten Rühr- und Spiegeleiern. Der Koch sitzt missmutig an der Theke / Rezeption, eine Kanne mit Kaffee steht auf der Warmhalteplatte, Besteck und Geschirr muss man sich selber holen.

Hier weiß man noch, was mit Selbstbedienung wirklich gemeint ist.

Um halb neun fahren wir schon am Deich, links macht die Gattin das erste Foto des Tages, rechts kehrt der ursprünglich außereuropäische Mitarbeiter (Achtung: N-Wort!) vor dem gepflegten Anwesen im norddeutschen Kolonialstil. Ein geschwätziger Einheimischer kommt von dort hoch auf den Deich: "Und?" "Muss!"

Das erste Bild am Morgen - nicht weit von Hoopte gibt der Himmel schon sein Bestes

Dienstag, 29. Mai 2018

Stadt, Land, Fluss - 3. Tag: Sonne, Schafe, Schifffahrtswege

Heute haben wir der Sonne ein Schnippchen geschlagen, sind früher aufgestanden und haben uns nach gutem Frühstück schon um kurz nach acht auf den Weg gemacht.

Das war anfangs wieder etwas umständlich, denn sowohl unser Pfadfinder als auch einige ältere Einheimische waren ganz klar der Ansicht, wir müssten die Stadt über eine Fähre am Hafen verlassen. Wir stellten bei der Suche fest, dass es diese Fähre nicht (mehr) gibt, man aber stattdessen ganz einfach um das Hafenbecken herum fahren und so den Anschlusspunkt erreichen kann.

Was hier fehlt, sind zwei, drei unterforderte Großstadt-Huskies