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Mittwoch, 13. April 2022

Deutschland ohne e – di 1. tapp: Übrall ist Ostrn

All wartn aufs Christkind, wir fülln Wassr nach

Smana santa in Dutschland. Jdr Ort, jdr Klingartn, jd Trrass ist gschmückt mit buntn irn, Hasn, Blumn. Di Natur hinkt dism Großinsatz tatsächlich noch ghörig hintrhr.


Abr hut soll’s warm wrdn. Also Klidung in dri licht ntfrnbarn Schichtn; das wird sich spätr auszahln.


Bis Kitzingn ght’s sttig brgab, danach am Main ntlang, dr Wg ist gut bkannt. Wnig Vrkhr auf dm Radwg, di Obstbäum blühn nach Kräftn, all andrn sind noch in bisschn zurückhaltndr.


Hintr Randrsackr lgn wir di rst Schicht ab. Bi dr Ausfahrt aus Würzburg machn wir Mittagspaus am Skatboard-Park und bwundrn di Skatboardr und Rollr - das ist urban action.


Nach 80 km rrichn wir Karlstadt, wo s dn rstn Affogato ds Jahrs gibt: Das ght schnll, ist süß und vrsorgt dn langsam abbaundn Körpr mit ordntlich Koffin. Nur noch twas mhr als 20 km bis zum Tagszil, wir trnnn uns von dr zwitn Schicht und fahrn dn Rst kurzärmlig und -hosig.


Andrr Fluss, andr Stimmung

In Gmündn vrlassn wir dn Main, qurn di Fränkisch Saal und fahrn nordwärts in dn Spssart. s ght schon licht brgauf, unsr Hotl ligt außrhalb von Rinck, s hat in Schwimmbad und bstimmt schon bssr Tag gshn.


Nur dr S, kin Schwimmbad




































Mal shn, was di Küch nachhr auf dn Tisch bringt.


Runtr und rauf durch Untrfrankn

Dienstag, 12. April 2022

Deutschland ohne e – bevor es losgeht

Da haben wir uns ja einiges vorgenommen

Eigentlich wollten wir diesmal ja etwas altersgemäßer reisen, aber die im Oktober 2021 bestellten Räder mit der leichten e-Unterstützung sind leider noch nicht angekommen (…hätte, hätte, Lieferkette). Also fahren wir doch wieder mit unseren praxiserprobten Rädern und durchgängig aus eigener Kraft.


Aber wenn wir schon ohne e fahren, dann sollen unsere Leser auch ohne e lesen. Dshalb lassn wir si ab sofort infach wg.


Morgn ght’s also los, di Rout (s.o.) führt hinauf in dn Nordn und Ostn ds Lands. Gplant ist in Rund übr Würzburg, Kassl, Brmn, Hamburg, Flnsburg, dann ntlang dr Ostsküst bis zur polnischn Grnz und witr übr Potsdam, Hvl und lb. Zurück ght's dann übr Hall, rfurt, Coburg und Bambrg. Natürlich nur, wnn das Wttr mitspilt. Andrnfalls brchn wir infach irgndwo ab und fahrn him.


All, di mitfahrn möchtn, lassn sich ntwdr di GPS-Datn schickn und bglitn uns pr Pdal (grn auch auf inzlnn Abschnittn) odr lsn hir, wi’s bi uns so läuft. Und damit dn Lsrn das Lsn lichtr fällt als uns das Fahrn, bschränkn wir uns txtlich auf das Nötigst. Vrsprochn.


Montag, 10. Juni 2019

Rheindoubsmorvanretour - que reste-t-il?

Am 26. Mai unterwegs am Canal de Bourgogne

Ooops, wrong planet (Decize)

Auxerre

Treppensteigen mit dem Fahrrad (von Mulhouse bis Froidefontaine)

Drei Abende im „À l'Agneau“ (Mothern)

Anna, le poussin (La Loge Veillon)

Sehr freundliche Menschen (überall)

Der Abend im „La ferme des saveurs“ (Saligny-sur-Roudon)

Das Wohnzimmer im „Le Chatel“ (Montbéliard)

(Junge) Frauen auf Rennrädern (überall)

„Tous les cyclistes sont foux!“ (Chassignelles)

Die Misteln in den Bäumen (Canal de Bourgogne)

Vogelstimmen, Reiher, Kuckucke (überall)

Le Triathlon de Dijon

Le jeu de la pétanque (Besançon)

Die englischen Kreuzfahrtschiffe (Canal du Nivernais)

„Allez les gilets jaunes!“ (zwischen Corbigny und Bazolles)

Les pêcheurs - seul / en groupe / en famille (überall)

Keine Panne

Montag, 3. Juni 2019

Rheindoubsmorvanretour, die 16. Mittagspause

3. Juni - im Auto auf der Aire de la Loyère

Wie spät war's?
Halb zwei

Was gab's?
Schinken, Rosette, Tomaten und Baguette von Bi1

Schon viel gefahren?
160 Kilometer 

Wie läuft's denn so?
Früh aufgestanden, spät abgefahren, Auto fährt super, Straßen relativ frei

Wohin soll's noch gehen?
Zum guten Schluss gönnen wir uns noch eine Nacht in Mothern

Wie war's gestern Abend?
Ziemlich heiß. Und ziemlich spät. Denn unsere Gastgeberin ließ sich die Zubereitung einer Lammkeule trotz fortgeschrittener Tageszeit nicht nehmen

Und sonst?
Haben wir vom neben uns parkenden Belgier schnell noch gelernt, wie bei unserem Leihwagen der Tempomat funktioniert

Sonntag, 2. Juni 2019

Rheindoubsmorvanretour, die 15. Mittagspause

2. Juni - am Esstisch im Wintergarten

Wie spät war's?
Halb zwei

Was gab's?
Kaffee und Wasser

Schon viel gefahren?
Rund fünf Kilometer (2x zur Épicerie und zurück)

Wie läuft's denn so?
Heute Nacht Magenprobleme, ab übermorgen 34 Grad im Schatten, da nehmen wir lieber ein Auto

Wohin soll's noch gehen?
Morgen ins Elsaß, übermorgen nach Hause

Wie war's gestern Abend?
Wir hatten etwas zu feiern und in Digoin reserviert. Der Tisch war bereit, leider wurden wir nicht bedient und haben den gastlichen Ort nach knapp 30 Minuten wieder verlassen, um bei Fred zu essen. Ein fröhlicher, interessanter Abend in centre ville Saligny-sur-Roudon

Und sonst?
Sind wir alle etwas angegriffen, sogar der Server von Avis, der seit rund einer Stunde nicht mehr antwortet

Samstag, 1. Juni 2019

Rheindoubsmorvanretour, die 14. Mittagspause

1. Juni - auf unserem Zimmer in Saligny-sur-Roudon

Wie spät war's?
14 Uhr (vorher noch Traktor und zum See in Pierrefit-sur-Loire gefahren)

Was gab's?
Die restlichen Pain au lait und Gauffrettes fourrées

Schon viel gefahren?
Morgens zur Épicerie in Saligny-sur-Roudon, später zum See

Wie läuft's denn so?
Knalle Sonne, mehr warm als nötig

Wohin soll's noch gehen?
Heute Abend zum Essen nach Digoin

Wie war's gestern Abend?
Sechs lokale Ziegenkäse unterschiedlicher Machart und Reifestufe, zwei Saint-Néctaire, ein Camembert, ein Bleu d'Auvergne, ein Viertel Epoisses. Dazu je eine Flasche Sancerre und Pouilly-Fumé sowie zum Abschluss für jede/n ein Gläschen Marsannay

Und sonst?
Tief geschlafen, der Körper nimmt sich jetzt wohl die Ruhe, die er braucht. Mit den Hunden gespielt, Anna auf den Arm genommen (sie kann fliegen!) und die Pferde gefüttert

Freitag, 31. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die 13. Mittagspause

31. Mai - auf einer Bank mit Tisch vor dem Schwimmbad im Freizeitpark von Dompierre-sur-Besbre

Wie spät war's?
Halb zwei (vorher noch bei B1 für heute Abend eingekauft)

Was gab's?
Saucisson sec aux noisettes und Baguette von Lidl, Käse von gestern

Schon viel gefahren?
50 Kilometer 

Wie läuft's denn so?
Heute super: tolles Wetter, alle frisch, Landstraße statt Kanal

Wohin soll's noch gehen?
Zu den Pferden (und denen, die sie züchten)

Wie war's gestern Abend?
Das Hotel kennen wir aus 2012, es hat sich kaum verändert. Der Koch sieht aus wie der Präsident der örtlichen Hell's Angels, seine Frau hat vor sechs Wochen entbunden, der Commis müffelte stärker als wir nach 100 Kilometern, der Service war bedenklich, das Essen gut: Pâté en croûte d'oie, Cuisse de confit de canard, Chariot de fromages, Dame blanche

Und sonst?
Decize veranstaltete gestern zu unserer Ankunft seine zweimal im Jahr stattfindende Braderie - Flohmarkt, Kaufhaus und Dult in einem. Und den Mittagstisch teilten wir mit drei Rennradlern, deren Räder und Beine aussahen, als wären sie waffenscheinpflichtig

Donnerstag, 30. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die 12. Mittagspause

30. Mai - auf einer Bank direkt nach der letzten Kurve der Kanal-Serpentinen (nahe Brienne)

Wie spät war's?
Halb eins

Was gab's?
Saucisson sec und Käse von Carrefour, Bayonner Schinken und Joghurt von Atac und Baguette vom bestbesuchten Bäcker in Corbigny

Schon viel gefahren?
46 Kilometer (später los gefahren, erstmal eingekauft)

Wie läuft's denn so?
Heute sollte es bis Sardy-lès-Épiry ordentlich bergauf gehen, war aber nicht der Rede wert. Die restliche Strecke geht nur noch bergab

Wohin soll's noch gehen?
Nach Decize zum Abendessen und Schlafen („Il me reste que une chambre.“)

Wie war's gestern Abend?
Zu unserem Hotel gehörte irgendwie „Le Marode“. Dort wurden wir zwar trotz Reservierung nicht unbedingt erwartet, bekamen aber einen Tisch. Es gab L'entrée du chef und Boeuf bourguignon bzw. Salade gourmande, Pavé de Charolais und Assiette aus fromages. Das Essen war klasse, weitere Maßnahmen fielen leider unserem Tagespensum gepaart mit der Überlastung des Servicepersonals zum Opfer. Statt Desserts bekamen wir zum Trost noch zwei Café

Und sonst?
Gestern noch eine Pont-levis à flèches in Aktion gesehen, ergänzt das Schleusensystem auf besondere Weise. Heute Himmelfahrt (alle Läden offen), da sitzt der Papa nicht mehr allein, sondern im Famillenverbund beim Angeln am Kanal

Mittwoch, 29. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die elfte Mittagspause

29. Mai - auf einer Bank am Canal du Nivernais, Blick auf den Hafen, kurz nach dem Einkauf in Clamecy

Wie spät war's?
Kurz vor eins

Was gab's?
Italienischen Schinken, Käse, Baguette und Joghurt von Carrefour

Schon viel gefahren?
63 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Die Strecke begann heute direkt vor dem Hotel, das Wetter war prima, die Landschaft ist eine Augenweide und der Kanal voller Engländer

Wohin soll's noch gehen?
In Corbigny haben wir ein Zimmer und einen Tisch reserviert

Wie war's gestern Abend?
Auxerre war xerre schön! Wir sind vor ein paar Jahren mal auf der RN durchgefahren, da sah alles gräßlich aus, aber heute waren wir in der Altstadt (xerre schön, wenig belebt) und haben eine ganz andere Stadt gesehen. Nach der teuren Taxifahrt haben wir beim Essen gespart und uns die „Pizzeria des cordeliers“ empfehlen lassen: 2x salade verte, 1x Pizza quattre saison, 1x Pizza catalane, Mousse au chocolat, Tiramisu. Auf unserem Rückweg durch die Stadt trafen wir dann tatsächlich die Frau nochmal, die uns die Pizzeria empfohlen hatte - priceless

Und sonst?
Gattin geht‘s heute wieder besser, der ständige Wechsel zwischen Kanal, Straße, Zug und Taxi hatte sie etwas überfordert. Kurz vor Clamecy beobachteten wir, wie zwei Rehe schwimmend die Yonne überquerten

Dienstag, 28. Mai 2019

Rheindoubsmorvanretour, die zehnte Mittagspause

28. Mai - auf einer Bank auf dem zugigen Bahnsteig 1 des Bahnhofs von Saint-Florentin-Vergigny

Wie spät war's?
Viertel nach eins

Was gab's?
Quiche lorraine, geschmackloser Pseudo-Camembert und Kirsch-Joghurt aus der Épicere in Saint-Florentin

Schon viel gefahren?
63 Kilometer

Wie läuft's denn so?
Anfangs super, die Wetterprognosen lassen uns Zeit bis elf Uhr, dann soll der Regen kommen. Bis Tonnerre scheint die Sonne, aber der Wind kommt uns mit bis zu 40km/h entgegen. Der Café in Centre ville macht uns Mut, wir reservieren ein Zimmer in Saint-Florentin. Wir kommen gegen Mittag trocken an und kaufen ein, leider macht das Hotel erst um 18.30 Uhr au. So lange möchten wir nicht vor der Tür stehen

Wohin soll's noch gehen?
Mit dem Zug nach Auxerre

Wie war's gestern Abend?
Schwierig. Einerseits haben wir uns gefreut, mit dem einsetzenden Starkregen „L'ecluse 79“ in Chassignelle zu erreichen, andererseits: Chefin sehr nett, junge Mutter, muss den Laden quasi alleine bewältigen, ihre Eltern helfen bei der Kinderbetreuung, Gatte kocht und ist nicht zu sehen. Zimmer schwer erträglich, aber trocken. Essen in Ordnung, aber nicht die Gault-Millaut-Recommandation wert, die draußen hängt: Paté de Campagne au chutney de coings, Dos de cabillaud, Tarte au citron bzw. halbe Portion Chaource mit Honig überbacken auf Toast, Burger maison, Fondant au chocolat (leider mit Vollmich!)

Und sonst?
Nach wie vor tolle Landschaft am und abseits des Kanal/s. Die Beine geben langsam ihren Widerstand auf. Nach dem Essen haben wir ein Taxi nach Auxerre bestellt